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Dauerbaustelle oder Terrarienbau für die Ewigkeit |
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| Eigentlich wurde die Baustelle nach Fertigstellung geschlossen, da jedoch viele von Euch diesen Bericht noch Lesen wollen soll er noch einige Zeit abrufbar bleiben. | |
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Nachdem wir nun
schon seit längerer Zeit die Absicht hatten eine neue Terrarienanlage zu
bauen, unsere alte Holzanlage war bedingt durch die Feuchtigkeit schon
etwas marode, sollte die neue Anlage etwas für die Ewigkeit sein.
Diesmal wollten wir als Baumaterial nicht mehr Holz verwenden und
entschieden uns daher die gesamte Anlage aus Aluminium zu erstellen. Da
wir mit dieser Art Terrarien noch keine Erfahrung hatten geriet unser
erster Versuch zum Fiasko. Nach teilweisem Aufbau der Becken stellte sich
heraus das dieses System für uns nicht geeignet war, auch die Optik war
fürchterlich, meine Frau sagte nur eins, dieses Baustellengerüst kommt mir
nicht in die Terrarienzimmer. Also, wieder abbauen und mit Verlust
verkaufen. Nun war guter Rat teuer. Aber für was hat man denn Freunde, Markus Jungbluth, unser Freund aus Köln der von unserem Dilemma wusste, brachte bei seinem letzten Besuch bei uns eigens für uns zur Ansicht eines von seinen Aluterrarien mit. Was soll ich sagen, genauso hatten wir uns das vorgestellt, eine tolle Optik, kinderleichtes Bauen und extrem leichtes Gewicht. Unsere Entscheidung war gefallen, dieses System oder keines. Nachdem Markus sich spontan bereit erklärte uns behilflich zu sein, ging es an die Planung. Als die Anzahl und die Größen der Terrarien feststand, erledigte Markus alle Details, sei es das genaue ausrechnen der benötigten Teile oder die Bestellung, auch der Transport wurde von ihm erledigt. Zur Frühjahrsbörse in Hamm braucht uns Markus dann alle benötigten Teile mit. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an ihn für seine selbstlose Hilfe und die geduldige Beantwortung unserer Fragen betreffs Bau und Aufstellung. |
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Start 18.3.03 Innerhalb 3 Stunden waren alle Terrarien zusammengesteckt, so das wir die Wände, Böden und Decken ausmessen konnten. Wie gesagt, auch diese sollen ja aus Alu bestehen. Nur für den vorderen und hinteren Teil der Lüftungsstreifen wählten wir Holz, um so besser die Öffnungen für Belüftung und Kabeldurchgänge schaffen zu können. |
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15.4.03 Nach einer längeren Pause wegen Krankheit geht es nun wieder voran. Ausmessen und schneiden der vorderen und hinteren Blenden aus Holz sowie das besorgen der Fassungen für die Elsteinstrahler und die Beleuchtung. Ausmessen und schneiden der Blenden war eine Sache von 2 Stunden, weitaus aufwendiger waren die Lochfräsungen für die Belüftung. 72 passgenaue Löcher zu erstellen für die runden Möbellüfter war mit etlichen Blasen und Schrammen verbunden. Vor dem einkleben der Lüfter musste noch die Schnittfläche mit Silicon versiegelt werden um der Feuchtigkeit keine Angriffsfläche zu geben. |
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| Die Fassungen wollte ich im Zubehörhandel für Terraristik besorgen, der Preis für diese Porzellanfassungen erschien mir jedoch völlig überteuert, sodass ich in verschiedenen Elektrofachmärkten auf die Suche ging. In einem dieser Elektromärkte konnte ich dann hochwertige Porzellanfassungen mit Befestigungswinkel zum Preis von 0,99 Euro erwerben, bei der benötigten Menge von 36 Fassungen eine nicht unerhebliche Kosteneinsparung. |
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25.4.03
So, heute klebten wir in 6 Terrarien Wände, Böden und Decken ein. Da wir ja überwiegend Feuchtterrarien brauchen nahmen wir, wie bereits erwähnt dafür Aluplatten. Diese passgenauen Platten wurden nun ringsum mit einem Spezialkleber versehen und in die Aluprofile eingeklebt. Nach gründlichem Andrücken der Platten müssen sie nun einen Tag ruhen um auszuhärten. Anschließend werden die inneren Fugen noch mit Silicon ausgefüllt. Dermaßen geschützt könnte das Terrarium bis zu den Lüftungslöchern sogar mit Wasser gefüllt werden ohne Schaden zu nehmen. Arbeitszeit für das einsetzen der Aluplatten nicht mal 2 Stunden. |
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Und so sehen die nun
halbfertigen Terrarien aus.
Gewicht eines
Terrariums mit den Maßen 100cmx 80cmx120cm (BxTxH) nicht mal 10
Kilogramm, also von einer Person locker zu tragen. Einmal fertig dürfte
das Gewicht inklusive Glas unter 20 Kilogramm liegen. Als nächstes wird nun das Gitter des Lampenkastens sowie die Blenden vorne und hinten angebracht. |
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| Da jedes Terrarium mit einem Aufsatz für die Beleuchtung und die Heizung ausgestattet ist, galt es das richtige Drahtgitter zur Abtrennung und zum Schutz der Tiere zu besorgen. In diesen Terrarien sollten nur größere Schlangen (Zuchttiere) gepflegt werden, darum entschied ich mich für vollverzinktes Gitter mit einer Maschenweite von 0,4 mm. 18 laufende Meter Gitter passend zu zuschneiden mit einer Haushaltsschere war eine herrliche, blasenreiche und rot blutgetränkte Angelegenheit. | |
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27.4.03 Die Gitter zum Lampenkasten wurden so geschnitten, dass sie in die obere Nut der Aluprofile passen. Durch auflegen von Karton`s erreicht man das die Gitter schön gerade liegen, ohne nach oben oder unten gewellt zu sein. Durch das aufgelegte Gitter wird nun auf das Profil eine Siliconwulst aufgetragen und mit einem 1cm breiten Alustreifen fixiert. Nach dem austrocknen des Silicons hält das Gitter sehr fest und liegt völlig Plan auf. Selbst sehr große Schlangen sind nicht in der Lage dieses Gitter zu beschädigen. Den Tieren droht nun durch Heizung und Beleuchtung keine Gefahr mehr. Als nächstes wird die Decke eingeklebt und die Fassungen für Heizung und Beleuchtung installiert. |
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2.5.03
Obwohl noch
nicht fertig, musste ich die Terrarienwand einmal aufstellen um einen
Eindruck des Gesamten zu erhalten. |
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Ausmessen und
bestellen des Glases.
Auch hier hatten wir Glück einen Glaser als guten Bekannten zu haben. Wollten wir ursprünglich unsere Scheiben in der Tschechei kaufen, bekamen wir jetzt fertig geschnittenes und geschliffenes Floatglas zu einem sehr günstigen Preis. Einbau der Frontblenden des Lampenkastens. Eine etwas
knifflige Sache, wir sind immer noch am überlegen wie wir das am besten
hinbekommen. Die Frontblenden sollten ja so eingefügt werden das
eventuelle Arbeiten im Licht - und Heizungskasten ohne großen
Aufwand möglich sind. |
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| Die aufwendigste Arbeit bis jetzt war das einkleben der vorderen und hinteren Lüftungsblenden und der Glasführungsschienen. Das anbringen der Fassungen und Bohrungen für die Kabeldurchlässe war schnell erledigt. Für den Anschluss der Elsteinstrahler wurden spezielle gegen Hitze unempfindliche Kabel verwendet. | |
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Da wir auf die
noch fehlenden Teile der ersten Wand warten mussten, bauten wir die
restliche Anlage bestehend aus
4 Terrarien
mit den Maßen 80x100x70cm (BxHxT). gleich mit auf. 16.6.03 So, 10 Terrarien sind bis auf die vordere Lampenkastenblende fertig und bereits mit den Tieren besetzt. Die gesamte alte Anlage wurde einem Freund Geschenkweise überlassen und musste aus Platzgründen in zwei Etappen abgeholt werden. Darum wurde ein Teil der Terrarien schon bezugsfertig gemacht. Da im Terrarienraum nun keine Arbeiten mehr stattfinden können, müssen, sehr zur Freude meiner Frau, alle anderen Terrarien im Esszimmer gefertigt werden. Zur Zeit werden gerade die letzten 8 Terrarien geklebt, die restliche Arbeit kann dann zügig abgeschlossen werden. |
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| Bei den abgebildeten Terrarien waren die Frontblenden noch provisorisch, inzwischen sind alle 18 Terrarien im Einsatz und vollständig fertig. Nach einer längeren Verschnaufpause wollen wir auch unsere anderen älteren Terrarien nach und nach erneuern. | |
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