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Boa c. constrictor

Rotschwanzboa / Surinam

Der Traum wohl jedes Boaliebhabers sind die sogenannten Rotschwanzboas. Wir erwarben 4 reinrassige Babies (2,2) der Surinamvariante von einem bekannten Züchter.  Nach anfänglich etwas flegelhaftem Verhalten (es wurde nach Herzenslust gefaucht und gebissen) ließen sie sich später besser handhaben. Anfangs erbrachen 2 der Tiere immer wieder ihre Nahrung bis wir die ohnehin nicht zu großen Futtertiere, auf den Rat des Züchters hin, noch einmal eine Nummer kleiner anboten. Schlagartig hörte das Erbrechen auf und nach etwa einem dreiviertel Jahr nahmen und verdauten sie auch große Futtertiere problemlos.  

Ganz so "Zahm" wie unsere Mischlingsboas aus früheren Beständen waren die Suri`s nicht. Beim hantieren mit den Tieren sollte man immer mit einem Biss rechnen, vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir unsere Tiere nie zum "Schmusen" aus dem Terrarium nahmen. Mit dem für Boas üblichem Appetit wuchsen sie sehr schnell und wurden farblich immer schöner. Erstaunlicherweise wuchsen die Weibchen bei gleichem Futterangebot viel schneller und nehmen auch mehr an Masse zu.

Haltung:
Unsere Suri`s lebten in 2 ihre Größe entsprechenden Terrarien und zwar jeweils 2 Männchen und 2 Weibchen zusammen. Als Bodengrund verwendeten wir Buchenspäne, neben einigen Kletterästen (die sehr gerne benutzt werden), sowie einer Liegefläche auf halber Terrarienhöhe boten wir den Tieren noch ein größeres Wasserbecken. Pflanzen, ob echt oder künstlich walzten unsere 4 Rabauken platt. Untereinander waren die Tiere sehr verträglich.