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Aspidites ramsayi |
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Woma |
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Familie Boidae - Unterfamilie - Pythoninae - Gattung - Aspidites |
| Die Woma, der zweite Vertreter aus der Aspiditesgruppe stand schon lange auf unserer Wunschliste, lediglich der noch etwas hohe Preis verhinderte bisher seinen Einzug in unsere Terrarien. Als wir dann im Juni 2000 die Gelegenheit hatten eine Gruppe von 3,3 zu einem fairen Preis zu erwerben, schlugen wir sofort zu. Ein Pärchen gaben wir an unseren Freund Erich Körber weiter, der seine bereits bestehende Gruppe noch etwas vergrößern wollte. |
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| Alle Tiere gewöhnten sich sehr schnell ein und nahmen schon am 2. bzw. 3 Tag Futter an. Zwei der Tiere nahmen tote oder lebende Rattenbabies in passender Größe, ein Tier tote Mäuse. Ein Weibchen war mit einem "Indianer" zu überlisten ( kleine Maus mit angeklebten Kückenfedern). Inzwischen wird jedoch alles was angeboten wird sofort gierig gefressen. Die Tiere haben einen ebenso großen Appetit wie ihre Verwandten die Schwarzköpfe. |
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| Vom Verhalten her sind sie sehr flegelhaft, stets in Aktion, aufgestellt wie eine Kobra ohne allerdings zu beißen, jedoch einmal in die Hand genommen sind sie sofort ruhig. "Fuchsteufelswild" werden sie allerdings wenn man sie mit Wasser besprüht. Wir hoffen die weitere Aufzucht der kleinen Womas gelingt ebenso unproblematisch. Wir werden Euch hier über die weitere Entwicklung der Tiere auf dem laufenden halten. |
| Im Alter von fast drei Jahren haben starteten wir unseren ersten Zuchtversuch mit ihnen. Nachdem alle 4 Tiere ein sehr ungestümes Verhalten haben und nach allem Beißen was in ihre Reichweite gelangt hatten wir schon ein etwas mulmiges Gefühl bei der Sache. Aber erstaunlicherweise ging das zusammensetzen völlig komplikationslos vonstatten. Beide Paare reagierten anfangs mit heftigem Zittern der Schwanzspitzen und versuchten sich gegenseitig mit ihren Körperschlingen wegzudrücken. Nachdem keinerlei besondere Aggressivität erkennbar wurde überließen wir die Tiere sich selbst. Bei einer Kontrolle etwa zwei Stunden später sahen wir beide Männer unter heftigem Kratzen der Aftersporen über die Weibchen kriechen. Weitere zwei Stunden später befanden sich beide Paare in Kopula. In einem Zeitraum von zwei Wochen konnten wiederholt Paarungen beobachtet werden. Sämtliche Paarungen fanden nach erlöschen der Beleuchtung statt und dauerten zwischen etwa zwischen 40 und 60 Minuten. Wir trennten die Tiere jede Woche für ein paar Tage um sie dann wieder zusammenzusetzen, auch wurden dann die Männchen immer wieder vertauscht. Jedoch, Paarungen sind das eine, eine erfolgreiche Befruchtung ausgebildeter Follikel das andere. Wir hoffen demnächst über eine erfolgte Trächtigkeit und die Eiablage berichten zu können. |
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Unsere erste Nachzucht von Aspidites ramsayi |
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| Bedingt durch unseren Umzug konnten wir Anfang 2005 keinerlei Zuchtvorbereitungen treffen. Obwohl ich die Tiere immer mal wieder paarweise zusammensetzte konnte ich keine Paarungsaktivitäten beobachten. Auch eine Ovulation der Weibchen konnte nicht beobachtet werden. Als dann auch alle Weibchen bei jeder Fütterung fraßen hakte ich dieses Jahr in der Zucht dieser Tiere ab. Um so erstaunter war ich ende März als ich das größere der Weibchen bei der Eiablage überraschte. | |
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| 5 Tage nach der letzten Fütterung begann sie zu legen. Wie auf dem Bild zu sehen waren die ersten drei Eier des Geleges Wachseier. Zu unserer Freude war der Rest des Geleges allerdings gut und konnte ohne durch das Weibchen attackiert zu werden in den Inkubator überführt werden. | |
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| Ein Teil des Geleges. Inkubiert wurde bei 30 Grad, die Eier lagen in einer Schale auf trockenem Perlite über einem Wasserbad. Die Inkubationsdauer betrug 59-62 Tage. | |
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Links
oben, der erste Schlüpfling des Geleges
Rechts oben, der erste Zwillingsschlupf in all meinen Nachzuchten bisher.
Links unten, nach etwa 35 Tagen abgestorbener Embryo |